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Wohnbaugenossenschaft „Casa Don Bosco“: 19 neue Wohnungen und ein klares Zeichen für Inklusion

02.02.2026

Ein bedeutender Schritt in Richtung sozialer Inklusion und Solidarität nimmt Gestalt an mit der Revitalisierung des Viertels rund um Don-Bosco-Platz.

Am Montag, dem 2. Februar, fand um 15 Uhr eine Besichtigung auf der Baustelle der Genossenschaft Casa Don Bosco in der Sassaristraße statt, wo der Bau eines neuen Wohnkomplexes mit 19 Wohnungen im Gange ist. An dem Termin nahmen der Präsident der Genossenschaft Casa Aias, Claudio Pizzato, die Präsidentin von Coopbund Alto Adige Südtirol, Monica Devilli, sowie drei junge Menschen mit Behinderung teil, die Teil der neuen Wohnsiedlung werden und einen Weg zur Selbstständigkeit und Inklusion beginnen werden.

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In der Bozner Don-Bosco-Zone entsteht ein Wohnprojekt mit Signalwirkung: Die Genossenschaft Casa Don Bosco errichtet derzeit einen neuen Wohnkomplex mit 19 Wohnungen – eine davon ist für junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen  vorgesehen. Ziel ist es, leistbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig soziale Inklusion konkret umzusetzen.

Am Montag, 2. Februar, informierten sich Vertreter der beteiligten Genossenschaften bei einer Baustellenbesichtigung in der Sassaristraße über den Fortschritt der Arbeiten. Mit dabei waren Claudio Pizzato, Präsident von Casa Aias, Monica Devilli, Präsidentin von Coopbund Alto Adige Südtirol, sowie drei zukünftige Bewohner mit Behinderung, die im sich daraug vorbereiten im laufenden Jahr ein selbstständigeres Leben zu beginnen.

Claudio Pizzato, Monica Devilli e Alberto Bocchio con due soci della cooperativa Casa Don Bosco

Der Neubau ersetzt die ehemalige Don-Bosco-Pfarrwohnung und ist Teil einer umfassenden städtebaulichen und sozialen Aufwertung des Viertels rund um den Don-Bosco-Platz. Neben Wohnraum für Familien und Genossenschaftsmitglieder entsteht ein Projekt, das Kirche, Nachbarschaft und soziale Einrichtungen enger miteinander verbindet.

Wir geben ungenutzten Pfarrstrukturen eine neue Funktion und machen sie zu einem Gewinn für das gesamte Viertel. Der neue Don-Bosco-Platz wird ein Ort der Begegnung“, erklärt Monica Devilli.

Ein zentrales Element des Projekts ist die inklusive Wohngemeinschaft: Drei junge Menschen mit Behinderung ziehen gemeinsam in eine der Wohnungen ein – begleitet, aber möglichst selbstständig. „Inklusion darf kein Schlagwort bleiben. Sie muss gelebt werden – auch im Wohnbau“, betont Claudio Pizzato.

Mit dem Projekt Casa Don Bosco setzen die beteiligten Genossenschaften ein konkretes Zeichen gegen Ausgrenzung und Wohnungsknappheit.

Coopbund bekräftigt damit seinen Anspruch, Wohnprojekte zu fördern, die nicht nur Dächer über dem Kopf schaffen, sondern Gemeinschaft und sozialen Zusammenhalt stärken.

Cooperativa Casa Don Bosco